Platane
Kurzinfo Laubholz
Beschreibung Die Gemeine Platane oder Ahornblättrige Platane (Platanus acerifolia) ist in ganz Europa mit Ausnahme der nordischen und nordöstlichen Länder verbreitet. Als Straßen- und Parkbaum ist sie schon vor langer Zeit in Europa eingebürgert worden. Forstwirtschaftlich wird sie nicht genutzt. Wegen ihrer ausgesprochen hohen Widerstandskraft gegenüber Luftverschmutzung wird sie insbesondere in Städten gerne gepflanzt.
Ihr genauer Urprung ist umstritten. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Kreuzung der Morgenländischen mit der in Amerika heimischen Abendländischen Platane. Die Morgenländische Platane ist ursprünglich heimisch in der Türkei, Persien und bis zum Himalaya. Sie wird auch in Südeuropa häufig als Schattenspender gepflanzt.
Die sommergrünen Bäume werden bis zu 35 Meter groß. Die Blätter der Platane sind Ahornblättern sehr ähnlich, anhand der typischen "fleckigen" Baumrinde und den kugelförmigen Blüten- und Fruchtständen kann sie aber einfach unterschieden werden.
Das Splint- und Kernholz ist farblich unterschiedlich: der Splint ist weißlich bis leicht rötlich oder hellbräunlich. Das Kernholz ist rötlichgrau, rotbraun bis braun. Die Jahresringe sind deutlich erkennbar. In gedämpftem Zustand nimmt das Holz einen weinroten Farbton an. Auffallend sind die Holzstrahlen, die für die besondere Textur des Holzes bestimmend sind.
Technische Daten Platane ist vergleichsweise hart und mittelschwer. Das Holz ist fest, zäh und elastisch. Es schwindet stark. In trockenem Zustand verfügt es über ein gutes Stehvermögen. Es ist nur wenig dauerhaft.
Verarbeitung Platanenholz läßt sich eingeschränkt gut trocknen. Es neigt zum Reißen und Werfen. Es ist mäßig gut zu bearbeiten. Die Herstellung von Furnier im Messerverfahren ist möglich. Die Behandlung der Oberfläche ist gut möglich.
Lieferbare Größen Platane ist in kleinen Mengen als Rund- und Schnittholz und als Furnier im Handel.
Anwendungen - Deckfurniere
- Ausstattung
|